Musikkapelle Bingen-Hitzkofen




Weinfest 2018

21.10.2018


Jugendmusiktag

3.6.2018

Das genaue Programm folgt in Kürze!


Abendserenade auf der Ruine Hornstein

6.5.2018


Tarzan und seine Dschungeltiere sind zu Gast

8.1.2018

Einen beschwingten musikalischen Abend haben die Musiker der Kapelle Bingen-Hitzkofen bei ihrem Jahreskonzert mit einem Ausflug in die Filmwelt beschert. Stilgerecht traten die Musiker, in Frack und Abendkleid über den roten Teppich schreitend, auf die Bühne. Auch die Jugendkapelle „MusKitos“ gab einen beeindruckenden Einblick in ihr musikalisches Können.

Vorstandsmitglied Alexander Fleisch bereitete die Konzertbesucher auf den außergewöhnlichen Abend vor. "Wir präsentieren heute einen Streifzug durch die Filmmusik, denn jeder gute Film braucht die passende Musik. Gute Filmmusik ist unmittelbar mit dem Film verknüpft", so Fleisch. Er versprach weiter, nicht nur vorzuspielen sondern das jeweilige Lied im entsprechenden Rahmen zu präsentieren. Und so geschah es dann auch. Schon die Jugendkapelle "MusKitos" mit ihrer Dirigentin Leonore Kübler nahmen die Zuhörer mit in die High-School-Musical-Welt, in die magische Welt von Harry Potters Hogwarts und in die Blues Brothers Geschichte mit „Gimme some lovin“. Dabei überzeugten die gut 35 jugendlichen Musiker aus Bingen, Laiz, Sigmaringendorf und Scheer mit einem stimmigen Gesamteindruck dank des sicheren Dirigats von Leonore Kübler. Zum fulminanten Konzertauftakt der aktiven Kapelle schritt Dirigent Jürgen Ott unter Trommelwirbel auf dem roten Teppich Richtung Bühne, wo seine Musiker ihn mit der Fanfare von den Century Fox Studios empfingen. Die beiden charmanten Moderatorinnen Julia Bauer und Christina Glaser, die auch für die ansprechende Bildpräsentation zum jeweiligen Lied verantwortlich waren, führten durch den kurzweiligen Konzertabend. Mit der amerikanischen Fantasyserie „Game of Thrones“ zum „Star Wars“ Arrangement begann die musikalische Filmreise eindrucksvoll. Die Kapelle hielt den Abend hinweg das konstant hohe Niveau, die Freude am gemeinsamen Musizieren wurde für die Konzertbesucher deutlich hörbar und verschaffte Hochgenuss.
Weitere Klassiker nach der Pause waren ein Grease-Medley, "How to train your dragon" oder ein Stück, das Highlights aus dem Tarzan-Musical darbot. Dabei schwang Tarzan an einer Liane über die Köpfe hinweg von der Empore und Wildtiere tanzten zur Musik. Auch Rocky Balboa war zu Gast, ehe der fulminante Abschluss mit "The final Countdown" von Europe eingeläutet wurde. Die Zugabe war ein Stück mit Udo-Jürgens-Klassikern – das Sahnehäubchen im wahrsten Wortsinn. Bürgermeister Jochen Fetzer sprach aus, was die Besucher auch so empfunden hatten: "Das war ein Abend zum Genießen!"

Ehrungen im Rahmen des Dreikönigskonzerts:

Rudi Hüglin vom Blasmusikverband Sigmaringen ehrte am Konzertabend folgende Musiker für ihre langjährige Treue zum Verein:

Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Madlen Senfle, Selina Rauser, Frank Rauser und Christoph Fetzer die Ehrennadel in Bronze.

Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Daniela Zimmerer, Jochen Glaser, Ulrich Knoll und Alexander Fleisch mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Daniela Zimmerer begann ihre musikalische Laufbahn beim Musikverein Schlatt und war während dieser Zeit dort auch 5 Jahre als Beisitzer in der Vorstandschaft tätig. Seit 1995 ist sie aktives Mitglied der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen.
Jochen Glaser begann 1987 mit der Ausbildung an der Posaune. Vor mehr als 15 Jahren designte er das erste Logo der Musikkapelle und erstellte und wartete die erste Homepage des Vereins.
Ulrich Knoll trat ebenfalls 1987 in die Kapelle ein. Von 1996 bis 2003 war er Jugenddirigent des Musikvereins. Seit 2008 ist er auch in der Vorstandschaft tätig. Die ersten 8 Jahre davon war er EDV-Verantwortlicher und Beisitzer und seit 2016 ist er stellvertretender Dirigent der Kapelle. Des Weiteren bildet er seit mehreren Jahren Jungmusikanten an der Klarinette und dem Saxophon aus.
Alexander Fleisch ist seit 1987 Mitglied der Musikkapelle. Er ist seit 1998 seit 20 Jahren in der Vorstandschaft tätig. In dieser Zeit war er stellvertretender Jugendleiter und Beisitzer und seit 2008 ist er Vorsitzender des Vereins im mehrköpfigen Vorstandsteam. Von 2001 bis 2016 war er zugleich 15 Jahre lang stellvertretender Dirigent.

Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielt Oskar Rauser die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief.

Oskar Rauser war 25 Jahre Mitglied beim Musikverein Heudorf bei Scheer bevor 1993 zur Musikkapelle Bingen-Hitzkofen wechselte und nun auch hier bereits seit 25 Jahren aktiver Musiker ist. In dieser Zeit war er in beiden Vereinen zusammen 41 Jahre in der Vorstandschaft tätig. Er war 8 Jahre Schriftführer (1974 – 1982) und 10 Jahre zweiter Vorsitzender (1982 – 1992) in Heudorf. In Bingen war er zunächst 12 Jahre Beisitzer (1995 – 2008) und ist seit 2008 Vorsitzender im Vorstandsteam. Am Konzertabend wurde Oskar von der Kapelle für sein langjähriges und intensives Engagement passend zum Filmabend die höchste Auszeichnung in Hollywood verliehen. Er wurde mit einem „Oscar“ – einer kleinen Statue von sich selbst – ausgezeichnet, welchen er sichtlich gerührt entgegennahm.

Quelle: Sabine Rösch, Schwäbische Zeitung, 8.1.2018, zum Artikel


Dreikönigskonzert 2018

19.12.2017


Weinfest 2017

4.10.2017


Jahreskonzert 2017

05.01.2017


Neu gegründete Jugendkapelle fiebert ihrem ersten Auftritt entgegen

24.11.2016

„Muskitos“ nennt sich der Zusammenschluss junger Musiker aus Laiz, Bingen, Sigmaringendorf und Scheer. Leonore Kübler aus Laiz leitet die neue Jugendkapelle, die fleißig für ihren ersten Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Scheer am 11. Dezember übt.

Nachwuchssorgen haben bekanntlich fast alle Vereine, so auch die Blasmusikkapellen. Daher haben sich die Vorstände der vier Kapellen aus Bingen, Laiz, Scheer und Sigmaringendorf verständigt und die Gründung einer musikalischen Kooperation im Jugendbereich auf den Weg gebracht. Mit Leonore Kübler aus Laiz hat sich eine erfahrene Leiterin bereiterklärt, die jungen Leute gemeinsam zu unterrichten und eine neue Jugendkapelle zu formen. Bisher leitete sie bereits die Jugendkapelle aus Laiz, und jetzt unterrichtet sie die insgesamt 42 Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsenen, die im Alter von acht bis 18 sind. „Das ist eine Herausforderung, die aber viel Spaß macht“, sagt Kübler, die momentan zusätzlich die Dirigentenausbildung über den Blasmusikverband macht.

Als Probeort wurde Bingen ausgewählt, zum Einen weil es für alle zentral liegt und zum Anderen, weil das renovierte Probelokal mit Akustikelementen optimale Klangergebnisse erzeugt und die Arbeit sehr positiv beeinflusst. Über die Kennenlernphase sind die jungen Leute schon hinaus, und Leonore Kübler hat die Sitzordnung nach mehrmaligem Umsitzen nun so zusammengestellt, dass die Stimmen sinnvoll zusammen sitzen und harmonieren.

Bei der Probe werden zunächst die Tonleiter gespielt, von oben nach unten, von laut nach leise. Leonore Kübler schreibt viele Noten am Computer mithilfe eines Notenschreibprogramms selber, das spare Kosten und mache ihr auch Spaß. Lustige Übungskreationen entstehen dabei, wie die Pizza im 3/4 Takt, die reichhaltig belegt werden soll.

Für den ersten großen Auftritt werden dann natürlich fleißig Weihnachtslieder geprobt. Julius Jäger aus Laiz ist mit seinem tiefen Blechinstrument ganz allein in der Kapelle, genauso wie Selina Rauser aus Bingen mit ihrem Tenorsaxofon. Die beiden würden sich wünschen, weitere Unterstützung bei den tiefen Blechen zu bekommen, denn beispielsweise Querflöten seien ausreichend in der Kapelle.

Nach Weihnachten steht gleich das nächste große Ereignis an, beim Dreikönigsjahreskonzert der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen treten die „Muskitos“ ebenfalls auf.

Quelle: Sabine Rösch, Schwäbische Zeitung, 24.11.2016, zum Artikel


Weinfest 2016

30.09.2016


Hornstein Tattoo 2016

22.04.2016

Die Musikkapelle Bingen-Hitzkofen e.V. lädt ein zum ersten
Hornstein Tattoo - einem musikalischen Event der besonderen Art


gemeinsam mit dem Musikverein Zimmern u.d. Burg und den Original Royal Sulgemer Crown-Swamp Pipers aus Bad Saulgau. In abendlicher Stimmung auf der Ruine Hornstein präsentieren die Kapellen verschiedene Tattoo-Klassiker vor toller Kulisse. Das Ganze endet im gemeinsamen Finale. Gänsehaut ist vorprogrammiert. Lassen Sie sich überraschen!

Was ist ein Tattoo?

«Tattoo» stammt aus dem Holländischen: Im 17. Jahrhundert wurde mit dem Satz «doe den tap toe» («mach den Hahn zu!») auf Befehl des Kommandanten der Bierhahn geschlossen. Dieses Signal wurde meistens von einem Trommler oder Pfeiffer gespielt. Die englische Sprache bildete dann aus dem holländischen Zapfenstreich das Wort «tattoo». Im Laufe der Zeit ist der Zapfenstreich oder eben «tattoo» zum Synonym für entsprechende Musikfestivals geworden. Zu den größten Tattoos weltweit gehören das jährlich stattfindende Royal Edinburgh Military Tattoo mit mehr als 200.000 und das Basel Tattoo mit über 100.000 Zuschauern.

Wer sind die Teilnehmer?

Die Idee für ein Tattoo auf der Ruine Hornstein stammt von der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen. Unter der Leitung ihres Dirigenten Mario Scheible wollen die Musiker ihren Zuhörern ein besonderes Musikerlebnis bieten. Doch zu einem richtigen Tattoo gehören immer mehrere Kapellen, so auch beim “Horstein Tattoo”. Einer der Gastkapellen ist der Musikverein Zimmern u.d. Burg aus dem Zollernalbkreis. Der Musikverein Zimmern wird ebenfalls von Mario Scheible dirigiert und ist dessen Heimatkapelle in welcher er “groß geworden” ist. Im Jahr 2015 hat Mario Scheible neben seinem Dirigentenposten bei der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen auch hier den Taktstock übernommen. Als dritte Kapelle konnte eine ganz besondere Musikgruppe gewonnen werden. Und zwar: Die “Original Royal Sulgemer Crown-Swamp Pipers”. Diese aus Bad Saulgau stammende Dudelsackgruppe besteht aus etwa 20 Dudelsackspielern und Trommlern in original schottischem Outfit. Sie spielen u. a. bei Stadtfesten, Hochzeiten und Geburtstagen. Außerdem glänzen Highlights, wie etwa ein Auftritt auf der “EXPO“ oder beim André Rieu-Konzert in Berlin zusammen mit 300 weiteren Pipes & Drums. Ebenso fantastische Erlebnisse waren Auftritte bei den “Power-Parties“ der NFL-Europe in Berlin und Frankfurt, der internationalen Musikparade in der Würzburger S´Oliver-Arena oder in der Porsche-Arena in Stuttgart.

Letztes Konzert von Mario Scheible in Bingen
Das “Hornstein Tattoo” ist leider zugleich auch der letzte Auftritt der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen unter ihrem jetzigen Dirigenten. Mario Scheible kann die Musikkapelle aus privaten und beruflichen Gründen leider nicht mehr weiter leiten. Die Musiker sind daher aktuell auf der Suche nach einem neuen Dirigenten bzw. einer neuen Dirigentin. Weitere Informationen hierzu sind auf der Internetseite www.mk-bingen.de zu finden.

Wann, wie, wo?
Das “Hornstein Tattoo” findet im Innenhof der Ruine satt und beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wem es gefallen hat und wer möchte, kann jedoch am Ende des Konzerts die Jugendarbeit der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen gerne mit einer kleinen Spende unterstützen. Bei sehr schlechter Witterung fällt die Veranstaltung aus.


Mario Scheible denkt an alle Geschmäcker

07.01.2016

Zum gelungenen Jahreskonzert der Binger Musiker am Dienstag gab es vom begeisterten Publikum langanhaltenden Applaus und Anerkennung. Auch der neue indische Pfarrer Lawrence war voll des Lobes, auch bezüglich der großen Anzahl an musizierenden Jugendlichen – immer wieder zückte er sein Handy, um die imposante Aufführung festzuhalten.

„Musik bringt alle Menschen zusammen. Es ist toll was hier geleistet wird“, schwärmte Pfarrer Lawrence und verriet, dass er künftig viel mehr mit Musik in der Kirche machen wolle, um auch dort so viele junge Menschen zu versammeln.

Tatsächlich ist die Binger Jugendkapelle, die ebenfalls von Mario Scheible dirigiert wird, mit vielen Nachwuchstalenten gespickt: Sieben junge Leute sind seit dem Sommer neu dabei.

„Unsere Jugendkapelle ist noch jünger geworden“, kündigte Alexander Fleisch nach seiner Begrüßung die Kapelle in gereimter Form an.

Einen erfrischenden Einblick in ihr Können präsentierten die Jungendlichen mit einem Programm, das von Slow Motion bis zur House Party reichte. Hannah Speh und Mara-Zoe Neuburger moderierten den Part der Jugend. Zum konzertanten Teil wählte Mario Scheible mit dem Stück „Sedona“ von Steven Reineke einen fulminanten Auftakt, der in die wilde Freiheit der weiten Landschaft von Arizona entführte. Weiter ging es mit „The New Village“ von Kees Vlak, wo die Entstehung einer neuen Stadt bis hin zum Erklingen des Glockenturms musikalisch dargestellt wurde. Auf einer Leinwand wurde zu den Stücken immer entsprechendes Bildmaterial geliefert und durch die informative Moderation von Julia Baur und Christina Glaser wurde der Hörgenuss nochmal intensiviert. Mit der Filmmusik von „Pearl Harbor“ von Hans Zimmer und dem Marsch der Komödianten von Friedrich Smetana, untermalt von Christine Brückner und mehreren Jugendlichen mit Jonglage und Gauklereinlagen, wurde der erste Konzertteil beendet.

Der zweite Teil stand unter dem Motto beschwingte Unterhaltungsmusik. Ob die Selections von Mary Poppins, ein Medley der Golden Swing Time oder ein genialer Rock Mix von Bon Jovi – Mario Scheible hatte an alle Geschmäcker gedacht. Überhaupt stand dem Dirigenten die Konzentration ins Gesicht geschrieben: Um den Überblick zu bewahren, ging er immer mal wieder auf die Zehenspitzen. Das Baritongeflüster und der belgische Fallschirmjägermarsch bildeten die letzten Stücke, zur Zugabe gab es den Deutschmeister Regimentsmarsch und die Musik zum Film „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“. Bürgermeister Jochen Fetzer sagte in seinem Schlusswort, dass einhundert Prozent Zufriedenheit beim Publikum erreicht worden seien.

In der Pause ehrte Stefan Blender, stellvertretender Vorsitzender des Sigmaringer Blasmusikverbands, drei verdiente Binger Musiker. Für zehn Jahre aktives Musizieren wurden Ida Goetz und Theresa Käppeler die bronzene Nadel des Blasmusikverbands ans Revers geheftet, die Auszeichnung in Silber für 20 Jahre gab es für Linda Aßfalg.

Quelle: Sabine Rösch, Schwäbische Zeitung, 07.01.2016, zum Artikel


Dreikönigskonzert 2016

23.12.2015


Dirigent Mario Scheible setzt neue Akzente in Bingen

07.01.2015

Das Dreikönigskonzert der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen sei das Maß, ob es auch ein gutes neues Jahr werde, erklärte Alexander Fleisch vom Vorstandsteam der Kapelle dem Publikum in der gut besuchten Binger Sandbühlhalle. Drei Stunden später konnten sich die Musiker um Dirigent Mario Scheible sicher sein, dass auch ihr Jahr gut begonnen hat. Der Abend bot beste Unterhaltung durch sorgsam ausgewählte Stücke, die dank der sicheren Hand des Dirigenten stimmgenau intoniert wurden. Das begeisterte Publikum dankte mit anhaltendem Applaus und der Forderung nach mehreren Zugaben.

Die Jugendkapelle eröffnete den Abend mit dem ältesten amerikanischen Marsch „The Marine´s Hymn“, der gleichzeitig die offizielle Hymne der amerikanischen Marineinfanterie sei, wie Moderatorin Kim Wiehl erklärte. Mit diesem würdigen Auftakt wurde zu einem Medley von Harry Potter übergeleitet. Vor allem die jüngeren Besucher fanden sich in Hogwards und beim Stein der Weisen wieder. Rockig weiter überzeugte die Jugendkapelle mit „Arocknophobia“, und für die geforderte Zugabe hatte Scheible den schönen Titel „You´ll be in my heart“ von Phil Collins ausgewählt.

Mit dem Titel „The Olympic Spirit“ hatte Scheible einen von Fanfaren begleiteten fulminanten Einstieg in das Programm der aktiven Kapelle gewählt. Julia Baur und Christina Glaser moderierten den Hauptpart des Abends mit unterhaltsamen Informationen zu den Stücken. Es folgten mit „Ross Roy“, „Pompeji“ und „The Willows of Winter“ drei tiefsinnige Stücke, die die Gäste jeweils zum Sinnieren und „In-sich-horchen“ einluden. Die anschließende Pause wurde für Ehrungen verdienter Musiker genutzt. Die SZ wird noch berichten.

Alexander Fleisch erläuterte den aktuellen Stand der Umbauarbeiten des Probelokals im Bürgerhaus. „Es ist fast fertig und richtig gut geworden,“ nicht ohne Stolz wies Fleisch auf 3500 Arbeitsstunden der Musiker im vergangenen Jahr hin. Ein besonderer Dank galt dabei Jörg Wiehl, der allein 500 Stunden davon geleistet habe und sich zudem als Bauleiter verantwortlich gezeigt habe. Mit Musikern in Smoking und Abendkleid ging der zweite Programmteil sehr schwungvoll weiter.

Der Auftakttitel „Dallas“ versetzte das Publikum zurück in einen Dienstagabend 21.45 Uhr der achtziger Jahre, als die Ewings und die Southfork Ranch in den deutschen Wohnzimmern dominierten. Es folgte „Groove Academy“ und „Gabriella´s Sang“, der von Kim Wiehl mit ihrer klaren Stimme gesanglich begleitet wurde. Der Dirigent hatte zum Ende hin beschwingte Musik ausgewählt, mit Italo Pop Classics wippten die Füße bei „Gloria“ oder „Azzuro“ im Takt mit. Die Anspannung fiel gegen Ende des Konzertabends von Mario Scheible sichtlich als er vor dem letzten Stück, dem Marsch „Abel Tasman“ seine Musiker mit einer Geste der gemeinsamen Stärke lobte. Bürgermeister Jochen Fetzer sprach den Gästen aus der Seele, als er mit „Chapeau – das war ein super Abend“ den Hut vor Dirigent und Kapelle zog.

Quelle: Sabine Rösch, Schwäbische Zeitung, 07.01.2015, zum Artikel


Landtagspräsident empfängt junge Musikanten aus Bingen

05.09.2014

Die Jungmusikanten aus Bingen nehmen Platz auf dem Podium des Landtagspräsidenten.

Beim 40-jährigen Jubiläum der CDU Bingen im April hat Landtagspräsident Guido Wolf gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Burger an die Jugendkapelle Bingen eine Einladung in den Stuttgarter Landtag ausgesprochen. Zum Schulferienende wurde das Versprechen eingelöst, und 25 junge Musiker reisten in die Landeshauptstadt, um sich mit Guido Wolf und Klaus Burger zu treffen.

Nach ihrer Ankunft in Stuttgart wurden die Mitglieder der Jugendkapelle zunächst vom Besucherdienst des Landtags empfangen und in den Plenarsaal geführt. In einem Rollenspiel wurden das Präsidium und die im Landtag vertretenen Fraktionen mit jungen Leuten besetzt und Manuel Käppeler wurde zum „Ministerpräsidenten“ gewählt. Landtagspräsident Guido Wolf stieß am späten Vormittag zu den Jungmusikanten. Wolf wie auch Burger berichteten aus dem Alltag eines Landtagsabgeordneten und beantworteten die Fragen der interessierten jungen Leute. Die Themen reichten von Lehrstellangeboten, Bundeswehr, Schulpolitik, Inklusion, die Aufgaben eines Abgeordneten, über fehlende Straßenanbindungen bis hin zur Frage „Warum sind Sie Politiker geworden und warum gerade bei der CDU?“ Die beiden Abgeordneten zeigten sich erfreut darüber, wie gut die Binger Jugendlichen über aktuelle landespolitische Themen informiert waren. „Man hat gespürt, dass auch „Musikbegeisterte“ politisch sehr interessiert sind und sich auch über unsere Einladung wirklich gefreut haben. 98 Prozent der Mitglieder der Jugendmusikkapelle sind mit nach Stuttgart gekommen – das zeigt mir ein großes Interesse“, so der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger.

Nach der Diskussion luden die Abgeordneten die Gruppe noch zum Mittagessen ins Café Künstlerbund ein. Abgerundet wurde der schöne Ausflug mit dem Besuch des Carl-Zeiss -Planetariums Stuttgart, wo der „Zauber der Sternennacht“ zu bestaunen war.


Ein Abschiedslied rührt den Dirigenten zu Tränen

07.01.2014

Die Binger Musikanten verabschieden ihre langjährigen Dirigenten Walter Hauser mit einem Bild von der gesamten Kapelle.

Das Dreikönigskonzert der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen hat seine Versprechungen auf der ganzen Linie gehalten. Der musikalische Rückblick umfasste die schönsten Melodien und Stücke der vergangenen fünfzehn Jahre und bezeugte die Entwicklung auf das heutige hohe Niveau der Kapelle. Doch als die zweite geforderte Zugabe von Kapellmeister Walter Hauser mit dem Taktstock eröffnet wurde, traute der scheidende Dirigent seinen Ohren nicht. Ohne sein Wissen begannen die Musiker statt dem Radetzky Marsch mit dem Bozner Bergsteiger Marsch mit einem auf den Dirigenten zugeschnittenen Text. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war es mit der Fassung des vielfach gelobten Walter Hauser geschehen, immer wieder fuhr er sich mit dem Handrücken übers Gesicht. Voll Freude begrüßte Alexander Fleisch vom Vorstandsteam der Kapelle die Gäste in der vollbesetzten Sandbühlhalle. Das dem scheidenden Dirigenten Walter Hauser gewidmete Konzert stelle ein besonderes Konzert mit gemischten Gefühlen dar, war sich Alexander Fleisch sicher. Er sollte Recht behalten, und die Mischung der Gefühle war durchweg positiv, persönlich und emotional. Es schien, dass sich jeder Musiker persönlich von „seinem“ Dirigenten verabschieden wollte.
Und die drängenden drei Fragen, ob es einen Nachfolger für Hauser gebe, wer es sei und ob er hier sei, beantwortete Fleisch ebenfalls am Beginn. Der 26-jährige Mario Scheible aus Schömberg werde Hauser beerben und lasse sich krankheitshalber entschuldigen.

Die Jugendkapelle eröffnete das musikalische Kaleidoskop mit zwei Stücken der Musicals „Phantom der Oper“ und „Fluch der Karibik“ sowie „Bugler´s Holiday“. Kim Wiehl gab dem Publikum die entsprechenden Hintergrundinformationen zur Musik. Mit einem persönlich gestalteten Album verabschiedeten die Jugendlichen „ihren Walter“.

Die aktiven Musiker nahmen anschließend auf der Bühne Platz und präsentierten den Querschnitt, den Vorstand und Dirigent gemeinsam ausgesucht hatten. Zur Erläuterung gab es eine zusätzliche Bildpräsentation und diverse Anekdoten, vorgetragen von Julia Baur, Christina Glaser und Natascha Rettich.
Die Pause nutzten die Schlagzeuger Erich Glaser, Alexander Fleisch, Luca Rummler und Kim Herter, um mit einer gekonnten und sehr witzigen Einlage auf den bevorstehenden Umbau der Proberäume im Bürgerhaus lautstark aufmerksam zu machen. Nach der Pause sorgte Kim Wiehl mit der gesanglichen Begleitung des Stückes „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth für Gänsehaut. Die Musikerinnen, zwischenzeitlich im kleinen Schwarzen, und die Musiker in Frack und Fliege gekleidet, gaben ein Glenn-Miller-Medley zum Besten, bevor ein weiterer Höhepunkt des gut dreistündigen Programms folgte. Solo-Ausschnitte aus Konzerten der letzten 15 Jahre mit Inszenierung gaben einen Einblick in die musikalische Binger Erfolgsgeschichte.
Abschließend hieß es dann Zusammenrücken. Von 50 ehemaligen Musikern die unter Walter Hauser in den letzten 15 Jahren musiziert hatten, haben sich mehr als die Hälfte bereiterklärt, beim großen Finale, das mit dem Stück „Viribus Unitis - Mit vereinten Kräften“ nicht treffender hätte sein können, mitzuwirken. Über 80 Musiker spielten dann als weitere Zugabe den Marsch „ Alte Kameraden „.

Quelle: Sabine Rösch, Schwäbische Zeitung, 07.01.2014, zum Artikel